Rohstoffpolitik · Energie & Industrie
US-Initiative gegen Chinas Dominanz bei kritischen Mineralien zeigt erste Erfolge
Ein staatliches US-Programm zur Errichtung chinafreier Lieferketten für Industriemineralien zeigt Wirkung. Auch für die deutsche Industrie gewinnt die Diversifizierung an Dringlichkeit.
Von Bundestagbrief-Redaktion · Nordamerika ·
Das Wichtigste in Kürze
- Multibilliarden-Dollar-Initiative der US-Regierung zielt auf den Aufbau chinaloser Rohstoff-Lieferketten ab.
- Nach chinesischen Exportbeschränkungen im April 2025 intensivierten die USA ihre Bemühungen um Seltene Erden.
- Erste Erfolge zeichnen sich bei der Erschließung alternativer Abbau- und Verarbeitungskapazitäten ab.
Chinas strikte Exportkontrollen bei kritischen Rohstoffen treffen Schlüsselindustrien von der Rüstung bis zur Elektromobilität. Die US-Strategie zeigt, dass gezielte staatliche Förderung und Partnerschaften die Abhängigkeit von Peking schrittweise verringern können, wenngleich der Prozess kapitalintensiv und langwierig bleibt.
Für die deutsche Politik und Industrie liefert der US-Vorstoß ein wichtiges Signal. Da Deutschland bei Seltenen Erden und Batterierohstoffen stark importabhängig ist, müssen heimische Unternehmen verstärkt Allianzen mit westlichen Partnern suchen und eigene Lieferketten diversifizieren, um Versorgungsrisiken zu minimieren.
Quelle
The Wall Street Journal · New York
Veröffentlicht am
Zur Originalmeldung: See How the U.S. Is Attacking China's Control of Critical Minerals - WSJ