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KI-Hardware & Lieferketten · Technologie

Optikhersteller FICG verdreifacht Kapazitäten in Malaysia

Der taiwanesische Elektronikfertiger FICG erweitert seine Produktion in Malaysia massiv. Grund ist der enorm hohe Bedarf an optischen Komponenten für globale KI-Rechenzentren.

Von Bundestagbrief-Redaktion · Asien-Pazifik ·

Das Wichtigste in Kürze

  • FICG plant, die Fertigungskapazitäten für optische Netzwerkkomponenten in Malaysia bis Ende 2028 mehr als zu verdreifachen.
  • Das Unternehmen montiert Platinen für führende US-Hersteller optischer Transceiver wie Coherent und Lumentum.
  • Die Expansion erfolgt im Rahmen einer China-plus-Eins-Strategie auf ausdrücklichen Wunsch von US-Kunden.

Der weltweite Boom beim Aufbau von KI-Rechenzentren führt zu deutlichen Verschiebungen in den globalen Hardware-Lieferketten. Optische Transceiver sind kritische Bauteile, um extrem hohe Datenraten zwischen KI-Servern zu bewältigen. Die Verlagerung von Kapazitäten nach Malaysia verdeutlicht das Bestreben, Abhängigkeiten von chinesischen Fertigungsstandorten gezielt abzubauen.

Für deutsche Industrie- und IT-Entscheider zeigt dieser Schritt, wie dynamisch die Neuordnung der Technologielieferketten voranschreitet. Auch europäische Einkäufer von Hochleistungs-Netzwerkkomponenten müssen sich auf eine stärkere Dezentralisierung der Asien-Infrastruktur einstellen, um die eigene Versorgungssicherheit bei KI-Hardware abzusichern.

Quelle

Nikkei Asia · Tokio

Veröffentlicht am

Zur Originalmeldung: Optical parts maker to triple Malaysian capacity to tackle AI supply crunch

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