Halbleiter-Markt · Technologie
Chinas SMIC sieht Preisanstiege bei Peripherie-Chips durch KI-Boom
Der chinesische Auftragsfertiger SMIC profitiert vom KI-Boom. Trotz schwacher Nachfrage aus Auto- und Smartphone-Märkten bleiben die Preise für Peripherie-Chips hoch.
Von Bundestagbrief-Redaktion · Asien-Pazifik ·
Das Wichtigste in Kürze
- Chinas größter Chipfertiger SMIC profitiert indirekt vom weltweiten KI-Boom.
- Die hohe Nachfrage nach Peripherie-Chips hält die Preise trotz schwacher Auto-Nachfrage stabil.
- Preissenkungen schließt das Management für die nähere Zukunft konsequent aus.
Der chinesische Halbleiterhersteller SMIC spürt deutliche Ausstrahleffekte der weltweiten KI-Investitionen. Während Kernprozessoren für Server extrem gefragt sind, steigt auch der Bedarf an begleitenden Peripherie-Bausteinen spürbar. Dies kompensiert die anhaltende Schwäche in traditionellen Sektoren wie der Automobilbranche oder dem Smartphone-Markt.
Für deutsche Unternehmen bedeutet dies weiterhin hohe Beschaffungskosten im Bereich elektronischer Komponenten. Obwohl die Automobilkonjunktur verhalten bleibt, verhindert der KI-Getriebene Bedarf nach Zusatzchips spürbare Preisnachlässe. Einkäufer deutscher OEMs und Zulieferer müssen sich darauf einstellen, dass die Bauteilepreise hoch bleiben.
Quelle
Nikkei Asia · Tokio
Veröffentlicht am
Zur Originalmeldung: China's SMIC says AI 'spillover effects' boosting peripheral chip prices