Rohstoffe · Märkte
Energiepreise geben nach — Industrie kalkuliert vorsichtig neu
Ein Überangebot an Flüssiggas drückt die Notierungen auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Chemie- und Stahlkonzerne halten sich mit Investitionszusagen dennoch zurück.
Von Redaktion · Naher Osten ·
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Überangebot an Flüssiggas drückt die Preise auf ein Zweijahrestief.
- Energieintensive Branchen bleiben bei Investitionen zurückhaltend.
- Langfristverträge werden neu verhandelt, kurzfristige Käufe nehmen zu.
Neue Verflüssigungskapazitäten treffen auf eine schwächere Nachfrage in Asien. Die Folge sind gut gefüllte Speicher in Europa und Notierungen auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren.
Chemie- und Stahlunternehmen begrüßen die Entlastung, verweisen aber auf Netzentgelte und Abgaben, die den Effekt teilweise aufzehren.
Mehrere Einkäufer verhandeln Langfristverträge neu und decken einen größeren Teil ihres Bedarfs kurzfristig am Spotmarkt.
Quelle
Bundestagbrief Redaktion · Doha / Rotterdam
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