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Rohstoffmärkte · Energie & Industrie

KI-Rechenzentren lassen Preise für Uran steigen

Der enorme Energiebedarf neuer KI-Rechenzentren sorgt für eine Renaissance der Kernenergie. Big Tech treibt die Uranpreise auf den Weltmärkten spürbar nach oben.

Von Bundestagbrief-Redaktion · Nordamerika ·

Das Wichtigste in Kürze

  • Der massive Strombedarf von Rechenzentren verstärkt das Interesse von Tech-Konzernen an Atomenergie.
  • Verknappungen und strategische Aufkäufe treiben die Preise für Uran auf den Rohstoffmärkten an.
  • Tech-Unternehmen suchen gezielt nach langfristigen Lieferverträgen für grundlastfähigen Strom.

Die weltweite Renaissance der Kernenergie zur Versorgung von KI-Infrastruktur setzt die globalen Energiemärkte unter Druck. Für die deutsche Industrie, die sich nach dem Atomausstieg auf Erneuerbare Energien konzentriert, erhöht dies den internationalen Wettbewerbsdruck um bezahlbare Grundlaststromquellen.

Gleichzeitig müssen deutsche Unternehmen beobachten, wie Großkonzerne in den USA und Asien Kernkraft als CO2-arme Dauerstromquelle nutzen. Dies verdeutlicht den Druck auf die deutsche Politik, den Ausbau der Erneuerbaren und Speichertechnologien massiv zu beschleunigen.

Quelle

The Wall Street Journal · New York

Veröffentlicht am

Zur Originalmeldung: Data Centers Light Fire Under Uranium Prices - WSJ

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