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Japans größter Stromerzeuger baut 15-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum am Kraftwerk

JERA kooperiert mit Dell für ein 15 Milliarden Dollar teures KI-Rechenzentrum direkt an einem Kraftwerksstandort, um das Stromnetz zu entlasten.

Von Bundestagbrief-Redaktion · Asien-Pazifik ·

Das Wichtigste in Kürze

  • Der japanische Energiekonzern JERA baut gemeinsam mit Dell ein Rechenzentrum für 15 Milliarden US-Dollar.
  • Die Anlage entsteht direkt neben einem bestehenden Kraftwerk in der Präfektur Chiba.
  • Die direkte Standortkopplung soll Engpässe und Belastungen im öffentlichen Stromnetz vermeiden.

Die Platzierung energieintensiver Rechenzentren unmittelbar an Erzeugungsanlagen ist eine direkte Antwort auf die wachsende Netzbelastung durch KI-Anwendungen. Durch den Verzicht auf die Nutzung des öffentlichen Übertragungsnetzes lassen sich Engpässe vermeiden und Genehmigungsverfahren beschleunigen.

Dieses Modell besitzt hohe Relevanz für die deutsche Energiewirtschaft. Angesichts drohender Netzengpässe in Deutschland bietet die direkte Nachbarschaftskopplung von Rechenzentren an Kraftwerke oder Industrieareale einen praktikablen Lösungsansatz.

Quelle

Nikkei Asia · Tokio

Veröffentlicht am

Zur Originalmeldung: Japan's largest power producer teams with Dell on $15bn data center

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