KI-Hardware · Technologie
Fujitsu exportiert KI-Chips auf Supercomputer-Basis
Der japanische Konzern Fujitsu startet den Export eigener KI-Chips in die USA und nach Asien. Die Prozessoren basieren auf der Architektur des Supercomputers Fugaku und sind für KI-Inferenz optimiert.
Von Bundestagbrief-Redaktion · Asien-Pazifik ·
Das Wichtigste in Kürze
- Fujitsu beginnt ab kommenden Jahr mit dem Export von KI-Prozessoren in die USA und nach Asien.
- Die Hardware nutzt Kerntechnologien des japanischen Supercomputers Fugaku.
- Der Konzern zielt speziell auf den stark wachsenden Markt für KI-Inferenz-Anwendungen ab.
Fujitsu nutzt die technologische Basis des Höchstleistungsrechners Fugaku, um im globalen Markt für KI-Halbleiter Fuß zu fassen. Anstatt direkt mit Nvidias extrem teuren Grafikprozessoren im Training großer Modelle zu konkurrieren, fokussiert sich das japanische Unternehmen auf effiziente CPU-Architekturen für die Ausführung (Inferenz) von KI-Anwendungen.
Für europäische Industrieunternehmen und Rechenzentrumsbetreiber entsteht dadurch eine interessante Alternative im Hardware-Markt. Angesichts anhaltender Lieferengpässe und hoher Kosten bei Marktführer Nvidia könnte der Eintritt japanischer Anbieter die Diversifizierung von KI-Infrastrukturen in Deutschland beschleunigen.
Quelle
Nikkei Asia · Tokio
Veröffentlicht am
Zur Originalmeldung: Fujitsu to export AI chips built on supercomputer tech to US, Asia