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Chipindustrie · Wirtschaft

Peking investiert Milliarden in ausgereifte Halbleiter-Knoten

Chinas Staatsfonds stärken den heimischen Auftragsfertiger Hua Hong mit Milliarden-Investitionen. Ziel ist der massive Ausbau von Produktionskapazitäten bei ausgereiften Chipgenerationen.

Von Bundestagbrief-Redaktion · Asien-Pazifik ·

Das Wichtigste in Kürze

  • Chinesische Staatsfonds leiten Milliardenbeträge an die Muttergesellschaft von Hua Hong Grace Semiconductor.
  • Die Mittel fließen unter anderem in den Aufbau einer neuen Wafer-Fabrik in Wuxi.
  • Peking strebt gezielt die Unabhängigkeit bei etablierten Chip-Fertigungstechnologien (Legacy Nodes) an.

Da der Zugang zu modernster Halbleitertechnologie durch US-Sanktionen erschwert ist, verlagert China seinen Schwerpunkt auf ausgereifte Chipgenerationen. Diese sogenannten Legacy Chips sind essenziell für die Automobilbranche, Haushaltsgeräte und industrielle Steuerungen.

Für die deutsche Automobil- und Maschinenbauindustrie birgt diese Offensive zweierlei Signale: Einerseits könnte das globale Angebot an Standardchips steigen und Preise senken, andererseits droht europäischen Herstellern wie Infineon vergrößerter Verdrängungswettbewerb im Reifsegment.

Quelle

South China Morning Post · Hongkong

Veröffentlicht am

Zur Originalmeldung: China state funds double down on Hua Hong in legacy chip push

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