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Chinesischer Chiphersteller CanSemi verzeichnet Rekord-Nachfrage bei Börsengang

Der chinesische Auftragsfertiger CanSemi verzeichnet vor seinem Börsengang eine 2.360-fache Überzeichnung. Grund ist die hohe Nachfrage nach reifen Chip-Knoten und Silizium-Photonik für KI-Infrastrukturen.

Von Bundestagbrief-Redaktion · Asien-Pazifik ·

Das Wichtigste in Kürze

  • CanSemi verzeichnet bei Investoren eine 2.360-fache Überzeichnung für den Börsengang in Shenzhen.
  • Der Fokus liegt auf ausgereiften Fertigungsknoten (55 bis 180 nm) sowie optischer Datenübertragung (Silizium-Photonik).
  • Der Kapazitätsausbau durch eine dritte Fabrik soll die monatliche Chip-Produktion um 50 Prozent steigern.

Der Ansturm auf den Börsengang unterstreicht Chinas Ambitionen, die eigene KI-Infrastruktur abseits von High-End-Prozessoren durch ausgereifte Knotenpunkte abzusichern. Für deutsche Industrie- und Automobilkonzerne ist diese Entwicklung zweischneidig: Einerseits könnte der Ausbau etablierter Chip-Strukturen die globale Versorgung mit Leistungs- und Steuerungshalbleitern stabilisieren.

Andererseits verstärkt Chinas Vorstoß in Zukunftstechnologien wie Silizium-Photonik den Wettbewerbsdruck auf europäische Halbleiter- und Optikspezialisten. Für die deutsche Politik und Wirtschaft verdeutlicht die Emission die Notwendigkeit, europäische Initiativen für optische Datenverarbeitung und KI-Hardware zielgerichteter zu fördern, um technologischen Abhängigkeiten vorzubeugen.

Quelle

South China Morning Post · Hongkong

Veröffentlicht am

Zur Originalmeldung: Chinese chip foundry CanSemi's IPO oversubscribed 2,360 times as ...

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