Lieferketten · Technologie
Apple testet chinesische Speicherchips wegen Lieferengpässen
Angesichts globaler Engpässe bei Speicherbausteinen prüft Apple den Einsatz chinesischer Speicherchips in seinen Geräten.
Von Bundestagbrief-Redaktion · Nordamerika ·
Das Wichtigste in Kürze
- Apple prüft als Reaktion auf weltweite Lieferengpässe den Einsatz von Speicherchips chinesischer Hersteller.
- Der Schritt verdeutlicht die anhaltenden Spannungen in den globalen Elektronik-Lieferketten.
- Für US-Tech-Riesen bleibt die Entkopplung von chinesischen Zulieferern operativ herausfordernd.
Der Engpass bei Speicherbausteinen zwingt führende Technologiekonzerne zu pragmatischen Schritten in ihren Lieferketten. Apple reagiert auf die verknappte Versorgung, indem der Konzern Speicherchips chinesischer Produzenten qualifiziert und testet, um Produktionsausfälle bei Hardware-Produkten zu vermeiden.
Für deutsche Industrieunternehmen und Elektronikhersteller zeigt diese Entwicklung, wie fragil die globalen Halbleiter-Lieferketten weiterhin sind. Selbst strategische Vorgaben zur Diversifizierung stoßen an Grenzen, wenn physische Verknappungen im Markt auftreten.
Quelle
The Wall Street Journal · New York
Veröffentlicht am
Zur Originalmeldung: Apple Tests Chinese Memory Chips as Supply Squeeze Bites