Infrastruktur & Energie · Energie & Industrie
Crusoe setzt nach Milliarden-Bewertung auf modulare Mini-Rechenzentren
Nach dem Bau riesiger KI-Supercomputer investiert das US-Startup Crusoe in fabrikgefertigte Mini-Rechenzentren, die flexibel an verfügbaren Stromquellen platziert werden.
Von Bundestagbrief-Redaktion · Nordamerika ·
Das Wichtigste in Kürze
- Crusoe sichert sich 3,9 Milliarden US-Dollar Kapital bei einer Bewertung von fast 31 Milliarden Dollar.
- Das Startup baut künftig vorgefertigte, kleinere Rechenzentren in eigenen Fabriken für den Lkw-Transport.
- Der Dezentralisierungsansatz soll langwierige Bauzeiten und Engpässe im Stromnetz umgehen.
Das Modell mobiler und modularer Rechenzentren bietet enorme Relevanz für Deutschland, wo die Genehmigung und der Netzanschluss großer Data Center oft Jahre dauern. Flexible Einheiten könnten nahe an Erneuerbaren-Energien-Anlagen platziert werden.
Für deutsche Energieversorger und Industrieunternehmen entstehen neue Kooperationschancen, um überschüssigen Grünstrom direkt vor Ort für rechenintensive KI-Anwendungen zu nutzen.
Quelle
The Wall Street Journal · New York
Veröffentlicht am
Zur Originalmeldung: The Startup That Built OpenAI's Biggest Data Center Is Now ... - WSJ